Wagnis Utopie

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„Meine einfachen Worte riechen nach Mensch.“ Diesen Satz hat Hilde Domin einmal an den chilenischen Dichter Pablo Neruda geschrieben. Und in der Tat: Ganz ohne Pathos und Schnörkel gelingt es dieser Dichterin immer wieder, dem Leser berührend nahezukommen, indem sie schwerelos vom Gewicht gelebten Lebens erzählt. „Wer es könnte / die Welt / hochwerfen / dass der Wind / hindurchfährt“: Als diese Zeilen 1964 erscheinen, ist der Großteil der Bundesrepublik Deutschland noch immer bemüht, den Zweiten Weltkrieg sowie die verheerenden deutschen Verbrechen zu verdrängen. Gegen das Vergessen und gegen eine Welt, in der Menschen vor allem funktionieren müssen, setzt die Dichterin die Hoffnung stiftende Kraft der Poesie.

Gestaltet hat Hilde Domins Zeilen Jeannine Platz, deren Arbeiten bereits im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin zu sehen waren. Mit zarten Farben und einem behutsamen Auftrag der Schrift ist ihr eine federleicht anmutende Umsetzung gelungen. Jeannine Platz, die als Malerin großformatiger Ölbilder immer wieder stimmungsvolle Wolken- und Wasserszenerien einfängt und als Kalligrafin für Chanel, Montblanc und andere renommierte Unternehmen tätig ist, hat in diesem Werk ihre beiden Schwerpunkte vereint: Schrift und Hintergrund verschmelzen zu einem Bild, das den utopischen Wunsch Hilde Domins in seiner lichten Schönheit unterstreicht.

Für die limitierte Edition wurde das Originalbild mit seinen Acrylfarben auf Leinwand gescant. Anschließend wurden hochwertige Leinwanddrucke erstellt, welche die Farbstrukturen exzellent wiedergeben und auf Keilrahmen aufgezogen sind.

Wagnis Utopie, digitaler Leinwanddruck, limitierte Auflage von 100 Exemplaren, 80 x 60 cm,
Bestell-Nr. LIE004, Preis 255,- Euro

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